Ein gesundes Gebiss ist goldwert!

Leider hat nicht jeder das Glück ein gesundes Gebiss vorweisen zu können. Manchmal müssen herausgefallene oder ramponierte Zähne durch künstliches Material ersetzt werden. Dann kann es teuer werden. Deshalb haben sich viele ausländische Zahnkliniken auf deutsche Patienten spezialisiert, die sich eine Behandlung in Deutschland nicht leisten wollen oder können.

Der Klassiker unter den Lückenfüllern ist die Brücke. Wie der Name schon sagt überbrückt diese Versorgung einen oder mehrere herausgefallene Zähne und wird mittels Krone am benachbarten Zahn befestigt.

Hat man eine Zahnlücke bewegt sich der Kiefer um dieses Loch zu füllen. Das heißt, die Nachbarzähne neigen sich zur Lücke hin und der Kieferknochen bildet sich, da er nicht belastet wird, zurück. Eine Zahnlücke ist also nicht nur unschön anzusehen, sondern eine Katastrophe für den Kiefer.

Vorteile einer Brücke sind, dass sie gut und lange Zeit hält: nach 10 Jahren sind noch 80% der Brücken intakt. Außerdem ist sie gut verträglich.

Nachteilig ist, dass man gesunde, stabile Nachbarzähne zur Befestigung braucht und diese durch das Beschleifen, zur Befestigung der Brücke, an Substanz verlieren. Der Knochen baut unter der Brücke ab.

Eine teurere Versorgung sind Implantate. Die Implantate sind einfach gesagt Zahnwurzeln auf welche dann Kronen oder Brücken gesetzt werden. Bei den Implantaten werden Löcher in den Kiefer gebohrt, die Implantate eingesetzt, die Schleimhaut darüber wieder zusammengenäht und dann muss man ein paar Wochen warten, bis diese Implantate richtig in den Kiefer eingewachsen sind.

Die Vorteile von Implantaten sind, dass nach 10 bis 15 Jahren noch 90% fest im Kiefer sitzen. Es erfolgt keine Knochenrückbildung, benachbarte Zähne werden nicht in Mitleidenschaft gezogen und sie haben einen festen Sitz was ein sicheres Beißgefühl bedeutet.

Die Nachteile liegen einmal in der notwendigen Operation. Bis sie eingewachsen sind dauert es lange und die ganze Prozedur bereitet meist Schmerzen.