Regelmäßiges Zähneputzen- ein Protektor vor Herzinfarkt

In einer Schottischen Gesundheitsstudie wird der Gesundheitszustand der schottischen Bevölkerung regelmäßig kontrolliert.

Mittels Stichproben werden dabei der Lebensstil befragt sowie medizinische Untersuchungen vorgenommen.

11.869 Männer und Frauen über 35 wurden unter anderem auch zur Zahnhygiene befragt. Daraus ergab sich, dass sich sieben von zehn zweimal täglich die Zähne putzen. Diese Befragten gaben außerdem an, seltener (als die zweite Gruppe) an einer Herzkrankheit zu leiden.

Bei denen, die sich selten oder nie die Zähne putzen, erlitten 70% häufiger eine Herz-Kreislauferkrankung. Bei der Auswertung wurden andere Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, soziale Schicht oder Genetik berücksichtigt.

Bei einer Untergruppe wurde das so genannte CRP im Blut gemessen. Dies ist ein Entzündungsmarker, welcher bei Herz- und Gefäßerkrankungen erhöht ist. Bei Teilnehmer mit einer schlechten Mundhygiene konnte häufiger ein erhöhter CRP-Wert gemessen werden. Somit scheint die Parodontose, hervorgerufen durch schlechte Mundhygiene, solche Entzündungsreaktionen im ganzen Körper zu fördern. Deshalb ist sie als Risikofaktor für eine Herz-Kreislauferkrankung anzunehmen.

Die Ergebnisse beruhen allerdings auf Stichproben und eigenen Angaben der Teilnehmer ohne Überprüfung der Forscher. Daher werden weitere Studien zum Zähne putzen und dessen Auswirkung auf die Herzgesundheit erwartet.

Daher unser Tipp: Regelmäßiges Zähne putzen zahlt sich gesundheitlich aus!