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Sie sind hier: Zahnlexikon » Die Zähne ZahnlexikonDie Zähne Die Aufgabe der Zähne ist die Zerkleinerung der Nahrung. Deshalb ist es nötig, dass die mechanisch beanspruchten Teile härter sind als die Nahrung.
Die Zähen sind aus 3 Zahngeweben aufgebaut.
- Zahnbein (Dentium): Dieser Teil nimmt den größten Teil des Zahnes ein. Das Zahnbein ist härter als Knochen.
- Zahnschmelz (Enamelum): Er überzieht das Zahnbein und schützt es dadurch vor Abnutzung. Der Zahnschmelz ist das härteste Gewebe im Körper des Menschen. Er ist frei von Zellen, denn diese außenliegenden Zellen werden nach dem Zahndurchbruch bald abgekaut. Daher kann er sich nicht regenerieren. Das bedeutet, dass bei Zahnkaries, wobei der Zahnschmelz durch säurebildende Bakterien aufgelöst wird, der Organismus das Loch nicht wieder verschließen kann.
- Zement (Cementum): Die im Kieferknochen eingelagerten Teile des Zahnes benötigen keinen Schmelzüberzug, sondern sie sind von Zement überzogen. Von dort ziehen kräftige Bandzüge zum Kieferknochen, welche den Zahn in der Zahnhöhle verankert.
Der Zahn ist in folgende Teile aufgegliedert: - Corona dentis (Zahnkrone): von Zahnschmelz überzogen
- Radix dentis (Zahnwurzel): von Zement überzogen
- Cervix dentis (Zahnhals): Grenze zwischen Zahnschmelz und Zement
- Cavitas dentis (Zahnhöhle): durch die Zahnwurzel bis in die Zahnkrone aufsteigend
- Pulpa dentis (Zahnmark): die in der Zahnhöhle liegenden Gewebe (Blut- und Lymphgefäße, Nerven, lockeres Bindegewebe, zahnbildende Zellen)
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